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Martin Brambach

Martin Brambach überzeugt schon lange durch wunderbare Leistungen in Nebenrollen, in denen er gerne mal (paradoxerweise ganz unauffällig) die Hauptrolleninhaber in den Schatten stellt. 2009 hat Susanne Ehlerding den Besonderling porträtiert, der 2011 (als einziger Kandidat) für den Spezialpreis des Grimmepreises nominiert ist. (Siehe auch: castmag.de-Meldung vom 26. Januar 2011).

Damit rückt der „Two-Oscar-Martin“ (Quentin Tarantino) auch bei vielen anderen Medien in den Focus. Angesichts der sich häufenden Anfragen stellen wir die Ausgabe 2/2009 aus der ca:staktiv-Frühzeit aus dem Abonnenten-Downloadcenter hier frei zum Herunterladen als PDF (Link).

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Mit dem Zweiten bockt man besser…

Derrick schwul? Gegen eine solche Persiflage könnte man die besten Anwälte bemühen – oder man macht sie selbst. Mit einer ungeahnten Selbstironie-Charmeoffensive nimmt das ZDF sich und seine historischen Produktionen auf die mediale Schippe als „Verbeugung vor dem Original“, aber auch als „kunstvolle Neuinterpretation“. Auf ZDFneo und online (Link) sind die neuen „Mashups“ zu finden. Aber, sehen Sie am besten selbst, was Horst & Harry zu zu gestehen haben, in „Derrick – Wege zum Glück, Episode One“…

Noch weitaus mehr sehr schwarzen Humor braucht man als Zuschauer zum Ende der „Schwarzgeldklinik“… zumal ZDFneo ja eigentlich die junge Zielgruppe ansprechen und nicht ausnehmen soll…, so viel schwarzen Humor, wie offenbar nicht jeder Youtube-Nutzer besitzt: „Dieses Video bzw. diese Gruppe enthält möglicherweise Inhalte, die für einige Nutzer unangemessen sein können, und wurde daher von der YouTube-Community gemeldet." Wir können es daher nicht mehr einbetten, aber wenn Sie unbedingt wollen, finden Sie es auch noch hier (Link).

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1000 mal berührt

Wer auf der Berlinale ist, der wurde mit Sicherheit in jedem dritten Gespräch gefragt, ob er das Wolfgang-Jurgan-Knutsch-Video vom deutschen Filmball schon gesehen hat. Zum Mitreden über die Frage, was perfider ist – sich als Degeto-Chef Jurgan (Interview in ca:st 4/2003) so öffentlich mit der Frau eines bekannte Schauspielers zu zeigen, oder als bunter Klatschreporter Schrankenlos (Michael Graeter) bei Schampus oder Kir Royal nicht nur zu filmen, was da am Nachbartisch abläuft, sondern ein Video davon auch noch online zu stellen.

 

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Abendessen als Casting…

„Man kennt sich untereinander, man ist befreundet, da gibt's kein Casting oder so. Ich weiß, wie die Leute ticken, ich weiß, was ich an ihnen habe, warum soll ich sie nicht besetzen? Ich sehe schon, wenn ich mit jemandem zu Abend esse, ob er ein guter Schauspieler ist oder nicht.“

Oskar Roehler in einem durchaus bemerkenswerten Post-Eichinger-Doppelinterview mit Til

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Unzitat der Woche – und deutsche Kinofilme schon um 20.15 Uhr, wenn…

„Wenn Doktor Sommer künftig einmal pro Woche in der ,Süddeutschen‘ zu Wort kommen würde, würde das auch keine jungen Abonnenten bringen.“

Monika Piel, die amtierende ARD-Vorsitzende wagt einen, sagen wir mal sehr vorsichtig, absurden Vergleich zwischen GEZ-Fernsehen und Kaufzeitung, um zu begründen, warum man die junge Zielgruppe als Zuschauer schlichtweg abschreibt und auf die jungen Radiokanäle verweist. Kleine Gegenfrage an Radio Kölniwan: