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Ausbildung / Fortbildung

 

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Kurzfilme der Meister im Fernsehen

Anlässlich des im September 2016 beginnenden 50. Jubiläumsjahr zeigt der Rundfunk Berlin-Brandenburg jeweils an fünf aufeinander folgenden Donnerstagen Kurzfilme namhafter Absolventen der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin im Spätprogramm:
 
1. September 2016, 1.00 Uhr
Schmetterlinge D 1987, Regie: Wolfgang Becker, 55‘, dffb, s/w
Ein junges Mädchen ertrinkt in einem Industriekanal. Der einzige Zeuge ist der 19-Jährige Andi. Er kannte das Mädchen, das in der gleichen Reihenhaussiedlung wohnte, wie er. Obwohl er alles, was er gesehen hat, bei der Polizei zu Protokoll gegeben hat, will der Vater des Mädchens mit ihm sprechen.
Wolfgang Becker erhielt für seinen Abschlussfilm „Schmetterlinge“ unter anderem den Studenten-Oscar sowie den Goldenen Leoparden des Filmfestivals Locarno.
 
8. September 2016, 1.00 Uhr
Ich nicht, D 1966, Regie: Wolfgang Petersen, 12‘, dffb, s/w
Die Selbstbefreiung eines jungen Mannes. Er verlässt seine Freundin, lässt sein Auto explodieren, prügelt sich, trifft eine bellende Oma, legt sich in eine Pfütze, rast mit einem Taxi durch die Straßen und schreit dabei, singt in einer Kirche und stellt einer schönen Frau nach. Immer wieder begegnet er demselben Mann und verprügelt alle, die seinen Weg kreuzen. Als er sein Mädchen wieder trifft, bringt er zuerst sie und dann sich selbst um.
Wolfgang Petersens zweiter Film aus seinem zweiten Studienjahr an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) wurde im Herbst 1967 als fragmentarische Bilderfolge ohne Text, nur mit Geräuschen und Musik geplant und umgesetzt.
 
15. September 2016, 1.00 Uhr
Normal bitte D 1987, Regie: Detlev Buck, dffb 10‘
Es geht um's Tanken. Um vielmehr nicht! Ein kleiner Film, der so interessant ist, wie manchmal das Leben.
 
22. September 2016, 1.00 Uhr
Life is too short to dance with ugly women, D 1997, Regie: Lars Kraume, 8‘, dffb
Benni und die Frauen: Erst macht er vor seiner Frau einen auf dicke Hose, dann wundert er sich, dass sie von ihm will, dass er einen Supermarkt überfällt. Doch hätte er gewusst, wie viele bösartige Frauen auf ihn warten, hätte er sich bestimmt nicht überreden lassen.
 
29. September 2016, 1.00 Uhr
8848, D 2014, Regie: Giorgi Korkashvili, 30‘, dffb
Roberts Fernsehapparat ist kaputt. Ohne Fernseher kann er nicht schlafen. Robert lebt in einer Welt, die aus rätselhaften Job-Center ­Maßnahmen besteht. Dort erhält er einen sinnlosen Auftrag nach dem anderen. Dabei will Robert eigentlich nur eines. Schlafen.

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Toni goes to Hollywood

Toni Erdmann ist der deutsche Beitrag als Kandidat für den besten nichtenglischsprachigen Film (oft etwas irreführend als Auslands-Oscar bezeichnet). German Films wird den Film von Maren Ade (Interview in der aktuellen Ausgabe ca:stmag III/2016) bei der Academy of Motion Picture Art and Sciences für die Oscars 2017 einreichen. Am 24. Januar 2017 werden jene fünf Kandidaten bekanntgegeben, die die Academay tatsächlich nominiert.

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In eigener Sache

In eigener Sache I: So ist das mit dem Timing: Kaum ist das Heft gedruckt und online, da wird eine freundschaftliche Kritik an der Art der Vorstandsbesetzung im Editorial von der Wirklichkeit teilweise überholt: Vielen Dank Thomas Schmuckert für zehn Jahre Vorstandsarbeit im BFFS und Aufbau des Deutschen Schauspielerpreises! Herzlich willkommen Simone Wagner!

In eigener Sache II: Um Missverständnisse zu vermeiden: Wir begrüßen jedes Event, das Schauspielern nützt, müssen aber auf den guten Ruf unserer für alle Beteiligten kostenfreien Qualitätsveranstaltung Speedca:sting achten. Der eingeführte Name wurde kürzlich von einem Veranstalter für eine anders gelagerte Veranstaltung „entlehnt“, dieser hat inzwischen eine Unterlassungserklärung abgegeben, womit die Angelegenheit für uns erledigt ist.

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Märchenhafte Aboaktion Sommer 2016: Musical-Karten für Abowerber und Abonnenten

Liebe ca:stmag-Abonnenten und Nutzer von castmag.de. Unter den schnellsten Werbern für ein Normal-oder Profiabonnement (59 oder 90 Euro/Jahr) sowie treuen AbonnentInnen verlosen wir solange der Vorrat reicht 5 x je zwei Eintrittskarten (Wert jeweils 2x49 Euro) für die Neuauflage des Musicals Ludwig2 zu Füßen des König-Ludwig-Traumschlosses Neuschwanstein in Füssen (Allgäu).

Mit einer grandios gefeierten Premiere ist das märchenkönigliche Musical Ludwig2 am 11.8. zurückgekehrt an den schönsten Ort, an dem man ein Musical über den Traumschloss-König aufführen kann. Am Forggensee mit offenem Blick auf das friedlichste Symbol für Deutschland in der Welt, das Schloss Neuschwanstein, sitzt das Festspielhaus in Füssen. Unter anderem an der Lage, die zwar wunderschön für eine Kurzreise ist, aber eigentlich zu weit weg von den bayerischen Metropolen für einen Abendtrip, sind schon mehrere Versuche gescheitert, mit einem aufwändigen Ludwig-Musical im eigens dafür gebauten Haus wirtschaftlich zu bestehen. Dass dieser Traum nicht scheitern muss, hat Initiator und Regisseur Benjamin Sahler bewiesen, der der Neuauflage mit dem zeitgemäßen Mittel des Crowdfunding schon im Vorfeld schwarze Zahlen gesichert hat.

 

Aber wird die Neuinszenierung den Ansprüchen gerecht? Ein klares Ja. Die Premierenbesetzung mit Matthias Stockinger als König Ludwig und Anna Hofbauer als Elisabeth (Sissi) machte Menschen mit Nöten aus den Figuren, die so gerne als Wahnsinnige oder verträumtes Prinzesschen versimpelt werden. Die Besetzung von Musicalstar Uwe Kröger (der erstaunlich wenig Akzente setzte) und die Schirmherrschaft von René Kollo sind vorwiegend gelungene PR-Stunts. Aber Anna Hofbauer zeigt – passend zum großen Report-Thema der Ausgabe ca:stmag III/2016 –, dass sich die pure Popularität, die man durch nonfiktionale Formate wie die „Bachelorette“ oder „Steppin Out“ erwirbt auch nutzen lässt, um für sein wahres Können zu werben. Wie warm und stark sie die Elisabeth anlegt, das ergänzt sich mit dem immer stärker werdenden Tenor von Matthias Stockinger zum auch schauspielerisch bewegenden, menschlichen Zentrum des Stücks, stark unterstützt von Oedo Kuipers, als letzter Getreuer Graf Dürckheim (der interessanterweise ebenfalls TV-Show-Erfahrung in den Niederlanden gesammelt hat).

 

Es ist eine Parallele, die nicht auf der Hand liegt, aber: So wie Maria Schraders Zweig-Biografie „Vor der Morgenröte“ im Kino ohne jede zwanghafte Aktualisierung erschauern lässt vor dem Wiederholung der Geschichte (die Auswanderung eines halben Kontinents auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung, damals von Europa nach Amerika), so zeigt auch Benjamin Sahler in seiner Interpretation der ungeklärten Ereignisse um Leben und Tod des Pazifisten Ludwig II. (1845 – 1886), der lieber Schlösser bauen als Kriege führen wollte, eine bemerkenswert aktuelle Vision, eine Alternative zu Hass und Eskalation, die freilich auch damals am Widerstand der Kriegswilligen und der Schwäche der Zweifler scheitert. Ein Musical, das mehr als Unterhaltung hinterlässt.

 

Für alle Abonnenten und Abowerber haben wir 5 x 2 Tickets in der Kategorie 1 gesichert. Die schnellsten Einsender gewinnen, denn die aktuelle Staffel läuft nur bis zum 4. September 2016. Mail mit dem Betreff „Ludwig&Sissi“ sowie Adresse für den Postversand der Gutscheine (und ggf. Namen des neu geworbenen Standard- oder Profi-Abonnenten*) schnellstmöglich senden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Zur Homepage des traumhaften Musicals, dass nach elf Jahren für zunächst 29 Vorstellungen (nach der Galapremiere weiter vom 13. August bis 4. September 2016) wieder an den Forggensee zurückkehrt hier oder per Klick aufs Bild.

*Abowerber (müssen selbst nicht Abonnenten sein) senden bitte vorab ein formloses Mail (mit Name und Versandadresse für den Gutschein) wen sie geworben haben an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Die Abonnementbestellung selbst erfolgt durch den Neuabonnenten auf castmag.de (unter Abonnieren, siehe Button oben).

Viel Vergnügen und viel Glück!