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Constantin plant „Untergang“-Prequel…, sozusagen

Constantin Film hat die Filmrechte an Ron Rosenbaums „Die Hitler-Debatte. Explaining Hitler.  Auf der
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IVS führt Musterprozess zu Synchron-Tätigkeit

Ist der Mensch am Mikorofon ein Synchronsprecher oder ein Synchronschauspieler? Die vermeintlich akademische Frage ist für den IVS, den Interessenverband der Synchronschauspieler aber von großer Relevanz. Verhandelt wird derzeit vor den Gerichten die Musterklage des Sprechers Markus Off, der Jack Sparrow (Johnny Depp) in den ersten drei Teilen von Fluch der Karibik die deutsche Stimme und somit die Interpretation verlieh … und der IVS zahlt die erheblichen Gerichtskosten von bislang rund 20.000 Euro. Letztlich geht es um die Frage, ob beim Synchronisieren eine Urheberschaft entsteht. Knackpunkt des Prozesses ist ein Teil der Urheberrechtsreform von 2002, die einem Urheber eine Nachforderung zugesteht, wenn zwischen der vergüteten Leistung und dem Ertrag des Werkes ein „auffälliges Missverhältnis“ besteht. Rund 18.000 Euro erbrachten Gagen des Disney-Konzerns steht eine Nachforderung der Synchronschauspielsprechers Markus Off von 180.000 Euro gegenüber.
In der Verlagsbranche gab es bereits einen erfolgreichen Übersetzer-Prozess, der sich auf diese Urheberschaft bezieht. Was der IVS mit seinen 300 Mitgliedern finanziert kann aber weitaus größere Auswirkungen für die gesamte Film- und Fernsehbranche haben:  Wie oft steht der vereinbarten Schauspieler-Gage und der werkprägenden Kraft eines Schauspierls im On (statt im Off, um diesem Kalauer nicht auszulassen) für eine Produktion ein unverhältnismäßig größerer Auswertungserfolg gegenüber?
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Speed- … Fax

Was würde besser zu einer Verlosung zum Speedca:sting passen als Tickets für eine Show namens „Speed“? Zwei Aktionen finden Sie dazu in der aktuellen ca:st-Ausgabe 3/2011. Beim Speed-Toto 6 aus 52  beispielsweise können Sie Tickets der besten Kategorie  für die Hamburger Weltpremieren-Gala von „Speed“, der neuesten Show von Holiday on Ice gewinnen, die Sie nirgends kaufen können –

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Stinkefinger von der Bühne mit Konsequenzen

Eigentlich gehen Buhrufe am Theater ja ausschließlich an die Regie, bei der „umstrittenen“ Macbeth-Inszenierung von Karin Henkel gab es die sogar an den erfolgsverwöhnten Münchner Kammerspielen nach langer Zeit eiinmal wieder zu hören. Selten, zumal außerhalb der Premiere, bekommen Schauspieler diese Publikumskritik ab. Gar nicht damit klargekommen ist

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Polizeiruf ganz einstellen? Ein bitterböser Kommentar…

BR-Direktor Gerhard Fuchs und Regisseur Hans Steinbichler haben ihre jeweils bedenkenswerten Bedenken ausgetauscht, der BR geht erfreulich offen mit der Diskussion um, ob es „richtig“ ist, den Polizeiruf „Denn sie wissen nicht was sie tun“ aus Jugendschutzgründen auf die Zeit nach 22 Uhr zu verbannen.

Zitat Hans Steinbichler:

„Da aber dieser Polizeiruf vom vielfachen Töten unter ideologischen Bedingungen handelt, muss darüber geredet werden. Denn dieser Film hat von nun an, ob ich das will oder nicht, einen Kontext oder eine Verbindung zu den Vorgängen des 22. Juli in Oslo.“


Der gesamte Gedankenaustausch und ein konsequenter Kommentar weiter unten.


Die Vorgeschichte:
Der 20.15-Uhr-Sendetermin im September für den neuen BR-Polizeiruf mit Matthias Brandt und Anna-Maria Sturm stand bereits öffentlich fest, bei der Premiere auf dem Filmfest München regte sich auch keinerlei Protest – nun soll der Film wegen des negativen Staatsbildes nicht jugendfrei sein und auf Zeiten nach 22 Uhr verbannt werden…  Der Regissseur Hans Steinbichler ist sprachlos, die Süddeutsche Zeitung wähnt nachvollziehbar „Zensur", zur Chronik