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Auch Maxdome will Fiction produzieren

Es scheinen wieder goldigere Zeiten für fiktionale Stoffe und für Schauspieler anzubrechen, auch Maxdome kündigt an, eigene Produktonen in Angriff zu nehmen: (Link)

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DSP 2016: Die Nominierten

Die Jury des Deutschen Schauspielerpreises 2016, bestehend aus den Schauspielerinnen und Schauspielern Maren Kroymann,
 Walter Sittler,
 Rosalie Thomass,
 Anne Weinknecht,
 Pierre Sanoussi-Bliss und Prodromos Antoniadis hat nach intensiver Sichtung von Film- und TV-Werken ihre Entscheidung gefällt: In neun Preiskategorien hat sie insgesamt 23 Schauspielerinnen und Schauspieler sowie ein Ensemble nominiert.
Thomas Schmuckert, Gesamtleiter des Deutschen Schauspielerpreises: „Für uns sind alle Nominierten heimliche Preisträger, auch wenn am Ende eine oder einer das Rennen macht. Deswegen gibt es beim Deutschen Schauspielerpreis die Besonderheit, dass eine Laudatio auf alle Nominierten einer Kategorie gehalten wird und nicht auf den oder die Preisträger/in.“

Ein großartiges Frauenensemble in einem liebenswert—sehenswerten Film vereint die meisten Nominierungen auf sich, „Mängelexemplar“, Laura Lackmanns Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sarah Kuttner. Laura Tonke ist zusätzlich für ihre komödiantische Darstellung in „Worst Case Szenario“ nominiert.

Beste Schauspielerin Hauptrolle Claudia Eisinger, (Mängelexemplar), Nicolette Krebitz (Frauen), Jördis Triebel (Ein Atem)
Bester Schauspieler Hauptrolle Burghart Klaußner (Der Staat gegen Fritz Bauer), Peter Kurth (Herbert), Frederick Lau (Victoria)
Beste Schauspielerin Nebenrolle Katja Riemann (Mängelexemplar), Gabriela Maria Schmeide (Tatort: Die Wiederkehr), Laura Tonke (Mängelexemplar)
Bester Schauspieler Nebenrolle Edin Hasanovic (Zum Sterben zu früh), Ulrich Noethen (Ich will dich), Ronald Zehrfeld (Der Staat gegen Fritz Bauer)
Beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle Karoline Herfurth (Traumfrauen), Caroline Peters (Süßer September), Laura Tonke (Worst Case Scenario)
Bester Schauspieler in einer komödiantischen Rolle Samuel Finzi (Worst Case Scenario), Uwe Ochsenknecht (Die Udo Honig Story), Bernhard Schütz (Eichwald, MdB)
Starker Auftritt Timo Jacobs (Tatort: Borowski und der Himmel über Kiel), Franz Rogowski (Besuch für Emma), Tedros Teclebrhan (Der Verlust)
Nachwuchspreis Louis Hofmann (Freistatt), Jannis Niewöhner (4 Könige), Gro-Swantje Kohlhof (Tatort: Die Wiederkehr)
Die Jury hat überdies einen Preisträger für die Kategorie Bestes Ensemble

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Bo verlässt die Branche

Bo(riana) Rosenmüller kehrt nach zehn Jahren als Casterin aus ihrer Auszeit nicht ins Casting-Business zurück sondern verlässt die Branche. Sie wechselt zu einem Unternehmen im Social-Media-Marketing. Das Büro wird schon Mitte April aufgelöst. Bis dahin ist ie noch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

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Fiction kills the Football-Star

Kommt da doch noch ein engagierter Player ins Fiction-Spiel? Des einen Leid, des anderen Freud, Xing meldet „exklusiv“, dass Sky angesichts des drohenden Verlustes von Fußballrechten (Bundesliga-Exklusivrechte) in ein anders Feld investieren wolle, um Zuschauer zu halten/holen: In rund acht Deutschland produzierte Serien je acht Folgen. Rund 100 Millionen Euro wolle man hochgerechnet aus 1,5 Millionen pro Serienfolge binnen vier Jahren investieren, habe Sky-Chef Carsten Schmid der Wirtschaftswoche verraten. Rechnen soll sich das Modell duch Weiterverkauf an die Sky-Sender in anderen Ländern. Zur Xing-Meldung hier (Link)

 

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Festival neue Dramatik in Berlin

Theatermacher und -macherinnen aus der ganzen Welt kommen ab dem 7. April 2016 zum Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) an der Schaubühne zusammen. Mehr denn je ist die Auseinandersetzung mit ihren Arbeiten und ihren Lebenswirklichkeiten im Theater ein wichtiges Signal: In einer Zeit, in der Trennendes an die Stelle von Gemeinsamem getreten ist, sich in den westlichen Gesellschaften starke soziale und politische Spannungen zeigen, Arm und Reich immer weiter auseinanderdriften, die Auswirkungen und Fluchtbewegungen globaler Kriege und Krisen immer stärker auch in Europa spürbar werden und in unmittelbarer Nähe Grenzen geschlossen und rechtspopulistische Bewegungen stark werden, soll während FIND das Theater erst recht ein Ort des Austauschs und Dialogs über Ländergrenzen hinweg sein. Zu Gast sind Künstlerinnenund Künstler mit ihren Inszenierungen aus Ägypten, Belgien, Deutschland, Haifa, Iran, Irland, Italien, Schweden, der Schweiz, Serbien und Syrien.

Zum sechsten Mal ist das Festival begleitet von FIND plus, dem Workshop-Programm für internationale Theaterstudierende. Gastland ist in diesem Jahr die Türkei.

Und natürlich gibt es rund um das Programm Partys und Gespräche.