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Streik?! Pensionskassen-Boykotteure boykottieren

Erinnert sich noch jemand? „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“. Gilt auch im „Kleinen“: Es wird wohl Zeit für sehr lange Mittagspausen bei der UFA etc… Wie war das, meine liebste Gewerkschaft, haben wir jetzt ein Streikrecht oder müssen wir einfach nur Haltung bewahren und mit den prominenten „Aushängeschildern“ Rollen bei den boykottierenden Produzenten boykottieren? Nach dem Motto: Lieber Redakteur, willst du mich, dann sag im Sinne deiner sicheren Pension deinem Produzenten, dass ich nur da arbeite, wo ALLE Beiträge für die Pensionskasse erhalten.
http://www.bffs.de/2016/05/06/pest-oder-cholera-oder-widerstand/
 
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Brandt jun. führt Synchronfirma

Judith Brandt ist als Schauspielerin und vor allem Synchronsprecherin (Sophie Marceau, Monica Bellucci, Marcia Cross, Toni Collette…) bekannt. Als Unternehmerin kennen sie bislang nur Branchen-Insider. Dabei übernahm sie bereits Anfang 2013 die Leitung der Brandtfilm GmbH für Synchron und Postproduction, als Stellvertreterin ihres Vaters und Firmengründers Rainer Brandt.
Nach erfolgreichen Umstrukturierungen, dem Verkauf des alten Firmensitzes in Kleinmachnow und einem Umzug nach Potsdam-Babelsberg wurde sie ab sofort auch offiziell als alleinige Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Brandtfilm GmbH – so nun auch der reguläre Firmenname – eingesetzt. Judith Brandt wird zumindest ihre Stamm-Rollen weiter sprechen. Sie sieht die Berufung zur Geschäftsführerin keinesfalls einen Abschied von ihrer künstlerischen Arbeit: „In einem so fokussierten Unternehmen sind geschäftliche und künstlerische Leitung sowieso nicht zu trennen.“

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Festival des deutschen Films

Zu Gast auf der Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein war Ulrich Tukur schon oft, immer mit herausragenden Filmen. Jetzt ehrt das „Festival des deutschen Films“ (15. Juni - 3. Juli 2016 Parkinsel am Rhein bei Ludwigshafen, http://www.festival-des-deutschen-films.de/ ) den Ausnahme-Schauspieler mit dem „Preis für Schauspielkunst“. Der Preis wird im Rahmen einer Galaveranstaltung verliehen.

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Preisträger new berlin film award

Der new berlin film award in der Kategorie Bester Spielfilm dotiert mit 1.500 Euro in bar und einer Untertitelung im Wert von 1.500 Euro, gestiftet von BABELFISCH TRANSLATIONS, geht 2016 an „Lotte“, Regie: Julius Schultheiß
Begründung der Jury Spielfilm:
„Die Juryentscheidung für „Lotte“ war einstimmig. Der Regisseur Julius Schultheiß beschreibt in dem Familiendrama eindringlich den hedonistischen Lebensstil von „Lotte“, einer Krankenschwester in Berlin, die Bier mit Schnaps mixt, die kein Blatt vor den Mund nimmt, deren Leben sich aber durch einen Satz schlagartig verändert: „Marcel sagt, dass du meine Mutter bist.“ Es sind die kleinen Momente, die Julius Schultheiß’ Regiedebüt zu etwas ganz Besonderem werden lassen und uns ein Kino zeigen, wie wir es gerne in Deutschland mehr sehen würden. Ein großartiger Film, komplett selbstständig ohne Filmförderung und Senderbeteiligung entstanden.“

Der new berlin film award in der Kategorie Beste Schauspielerin dotiert mit 750 Euro in bar, gestiftet von Darling Berlin (daredo media), geht an Lana Cooper in „Looping“.
Begründung der Jury Spielfilm:  „In „Looping“ von Autorin und Regisseurin Leonie Krippendorff sind drei Frauen aus drei Generationen zu erleben, darunter Lana Cooper als Frenja, die uns durch ihr unaufgeregtes Spiel in ihre fragile Welt eintauchen lässt – in ihre Geheimnisse, die Mühe es allen recht zu machen, um sich letztlich damit selbst zu verlieren. Eine großartige Performance. Vielen Dank, Lana Cooper!“ (Interview mit Lana Cooper in ca:staktiv 2/2010)

Der new berlin film award in der Kategorie Bester Schauspieler dotiert mit 750 Euro in bar, gestiftet von Darling Berlin (daredo media), geht an Jerome Hirthammer in „Ferien“.
Begründung der Jury Spielfilm: „Der Preis für den Besten Schauspieler geht an ein Berliner Nachwuchstalent, das intensiv dabei ist seine Kraft zu erforschen und zu erobern und dies großartig bewiesen hat in dem Film „Ferien“. Vielen Dank an: Jerome Hirthhammer.“

 

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Rollenprofil: Tanzschul-Leiter

Einmal Chirurg, immer Chirurg oder einmal Naivchen, immer Naivchen – das kennt man ja schon aus dem fantasievollen Besetzungsbetrieb. Uwe Ochsenknecht hat man nun für ein ganz spezielles Fach entdeckt und abonniert: Stellvertretender, öffentlich-rechtlicher Tanzschul-Leiter. Nach dieser Rolle in Ku'damm 56 (ZDF) spielt er nun gemeinsam mit Herbert Knaup den, tata!, Stellvertreter der (hier körperlich) verletzten Tanzschul-Lehrerin. Und, siehe da, es geht auch in „Zwei Tänzer für Isolde" (ARD) um Rock'n'Roll und die Tanzschule steht auch desolat da. Claudia Michelsen wird hier aber von Andrea L'Aronge gespielt und auch ansonsten ist die Geschichte freilich eine gänzlich andere (siehe unten). Am 19. April 2016  haben die Dreharbeiten zu der Degeto-Buddy-Komödie begonnen. Unter der Regie von Thomas Kronthaler stehen Uwe Ochsenknecht und Herbert Knaup sowie Andrea L'Arronge, Jawad Rajpoot, Lisa Vicari, Maria Bachmann, Sonia Diaz und Monika John vor der Kamera. Gedreht wird voraussichtlich bis 23. Mai in München.