Drucken

Qualität & Quote

Zu sensationellen Quotenerfolgen schwingt sich der Münsteraner Tatort erneut auf: 11,79 Millionen Zuschauer (32,9 Prozent Marktanteil) verfolgten am gestrigen Sonntag das wie immer unterhaltsame gemischte Doppel-Duell von Thiel und Boerne (Axel Prahl und Jan Joseph Liefers). Das erfreuliche Erfolgsrezept: Auch wenn die Kabbelei der beiden Protagonisten natürlich den Unterhaltungswert maximiert, verzichtet das Drehbuch dafür nicht auf eine stimmige und böse Wirtschaftskrimi-Story, in der en passant auch mal eben ein paar gängige Finanzsauereien (Tafelpapiere, eigentlich seit jeher legalisierter Steuerbetrug) verständlich werden, inklusive der optimistischen Pointe, dass der Gier hier auch das Nichts folgen kann. Geadelt wurden die Münsteraner ja schon dadurch, dass sie inzwischen von den Kollegen zitiert werden, auf den Sockel hat sich das auch in den Episodenrollen blendend besetzte Team aber selbst gespielt. Chapeau, Glückwunsch zur höchsten Tatort-Zuschauerzahl des Jahrhunderts!
Drucken

250.000 Euro für „peinlich gemachte Scheiße“?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen das Resümee von Rüdiger Suchsland zum gelinde gesagt fragwürdigen Geldregen für „Der ganz große Traum“ beim Deutschen Filmpreis ist der Kommentar in der aktuellen ca:st (auf dem Postweg und im Downloadcenter als Preview) sehr harmlos. Zu den Fragen, die wir den Verantwortlichen gestellt haben (natürlich bis heute ohne Rückmeldung…) gibt er die passende Antwort. Ja, das Nominierungsverfahren erlaubt wirklich den Irrsinn, derartig viel Geld statt den Künstlern dem kunstfreien Raum zuzuschanzen, direkt zu seinem Artikel

Drucken

Gottes witzige Dienerin

Nun ist es also offiziell, was castmag.de an dieser Stelle im Dezember spekulierte: Der ARD-Vorabend wird mit regionalen Witzigkeit-kennt-keine-Grenzen-Krimiserien gepflastert. Erst wird die Liebe dank des Marienhof-Endes noch verbotener, die VL-Daily-Folgen laufen nun jeweils 45 Minuten. Im Anschluss daran wird es um 18.50 Uhr regional. In Düsseldorf und an der Küste kommen dabei attaktive junge Gesichter zum Einsatz, Rike Schmid als Staatsanwältin und Loretta Stern als Berlin-Import. Den besten Satz zu der ansonsten eher semikreativen Variante der Besetzung hat der Mediadienst kresss.de komponiert: „Bekannte Namen u.a. aus der Comedy-Szene sollen dabei als Zugpferde dienen: Christian Tramitz, Monika Gruber, Frank Vockroth und Christine Neubauer.“ Wäre der erste April nicht vorbei, hätten wir an dieser Stelle gemeldet, dass Gottes mächtige Dienerin Christine Neubauer inzwischen mit drei Doubles parallel dreht. Im Ernst, weiß keiner, wann sie das alles abdreht, wenn sie es selbst ist…

Aus Bayern kommt „München7“ (gibt es mit Unterbrechungen schon seit 2003) von Franz-Xaver Bogner nun zu bundesweiten Ehren, (mit Andreas Giebel und Florian Karlheim).

Die Dreharbeiten zu den vier Vorabend-Serien (bzw. ihren aktuellen Staffeln)  starten bereits im Mai.

Drucken

Grimme-Preis für Lisa Wagner

Lisa Wagner, die im BR-Tatort „Nie wieder frei sein“ eine grandiose Leistung als junge Verteidigerin zwischen Ehrgeiz, Pflichtgefühl und Skupeln gezeigt hat, erhält am 1. April 2011 hierfür den Grimme-Preis.

Drucken

Erwartetes / Überraschendes bei den Lola-Nominierungen

Die größte Überraschung – nicht für die „beste weibliche Hauptrolle“ nominiert ist Paula Beer. Eine noch größere Überraschung aber wäre es, wenn sie