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ZDF stoppt Traumschiff-Lästerei

Ausgeträumt: Das ZDF hat per Einstweiliger Verfügung dafür gesorgt, dass „Ein Traum von einem Schiff“ zurückgerufen und nur mit geschwärzten Stellen wieder ausgeliefert werden darf. Wir erinnern uns. Christoph Maria Herbst hatte zunächst eine relativ unspektakuläre Rolle auf dem ZDF-Traumschiff angenommen und abgedreht – und dann seinen Spott über die Produktion in Buchform gepresst.
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R.I.P. Bernd Eichinger

Nachtrag: Am Montag, 7.Februar überträgt Sat.1 vpn 10 bis 13 uhr die Trauerfeier live.

Bernd Eichinger war im unfassbaren Alter von nur 61 Jahren am 31. Januar Abend in Los Angeles im Familienkreis an einem Herzinfarkt gestorben. 2010 hatte der einflussreichste, kreativste und arbeitswütigste aller deutschen Produzenten endlich einen Deutschen Filmpreis erhalten, den Ehrenpreis – nachdem seine Erfolgsfilme zuvor stets übergangene worden waren. Tragischerweise ist daraus ein Lebenswerkpreis geworden. Zum Tod des einzigartigen Produzenten hat meedia ein Presseecheo zusammengestellt (Link), das deutlich macht, wie stark diese starke, mal machohafte, mal sensible Vaterfigur des heutigen deutschen Films polarisiert hat. Die aus heutiger Sich tragisch anzusehende Preisverleihung 2010 inklusive Laudatio der damaligen Präsidenten Senta Berger und Günter Rohrbach:

 

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Max hat die Nachwuchstars gekürt

Beim Max-Ophüls-Preis sind erneut zwei beeinduckende Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet worden. Die Preisträger 2011 sind Sarah Horváth und Burak Ygit. Ausgezeichent als bester Film wurde Johannes Nabers „Der Albaner“. Die Begründungen der Jury:

 

„Als Tochter eines tyrannischen Vaters hatte sie (Sarah Horvath, Red.) ihre erste Hauptrolle in einem „Polizeiruf 110“ und als Technikfreak unter Blutsaugern u?berzeugte sie in den „Wilden Kerlen“. Sie hat Pra?senz. Man glaubt ihr Worte und Gesten, die unspektakula?r natu?rlich sind, auch in Katalin Go?dro?s’ „Songs of Love and Hate“. Wieder ist sie eine Tochter. Sie bringt durch ihre erwachende Sexualita?t
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Fernsehakademie gegründet

Die Wutkünstler lassen den Worten Taten folgen: Nach dem Ärger um die Veränderungen beim Deutschen Filmpreis 2010 haben Fernsehschaffende aus verschiedenen Berufssparten Nägel mit Köpfen gemacht und die „Deutsche Akademie für Fernsehen“ gegründet. Angestrebt sei eine Kooperation mit den Stiftern des Deutschen Fernsehpreises. Allerdings heißt es n der Satzug auch: „Die Mitgliedsbeitra?ge werden zur Deckung von Kosten verwendet, die im Zusammenhang mit der Verfolgung der Ziele des Vereins und der Vorbereitung und Auswahl sowie Vergabe eines Deutschen Fernsehpreises entstehen. Daru?ber hinaus beha?lt sich der Vorstand vor, die Mitglieder zu bitten, fu?r ein ja?hrlich festgelegtes Projekt eine Spende zu geben.“

Die Vorsitzenden sind aus den Vorständen der jeweiligen Sektionen durchaus bekannt: Den Akademie-Vorsitz übernimmt beispielsweise der BFFS-Vositzende Michael Brander, die Chefin der BVC-Casting-Direktoren Cornelia von Braun und der BVR-Vorstand Stephan Wagner beispielsweise sind Stellvertreter.

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