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Graue Eminenz

Es gibt auch ganz honorige Männer mit grauem Bart. Aber es gibt auch jene, die mit Konzepten aus grauer Vorzeit ein grausiges Spinnennetz aufgebaut haben – mit immer gleichen Gesichtern, immer gleichen Produktionsfirmen und immer gleichen Formaten – mit Bart.

Einer dieser Herren ist jetzt in der Skandalanstalt MDR (die zum Beispiel auch die KiKa-Affäre zu verantworten hat) so nachhaltig aufgeflogen, dass die Schmier-Stoff-Zahlungen nicht mehr zu verheimlichen waren. Es zeigt ja schon eine Skurrilität, wenn ein Senderverantwortlicher der Produktionsfirma nicht etwa einen Produktionskostenvorschuss gewährt (um Pleiten wir die jüngst bekannt gewordenen Insolvenzen zu vermeiden), sondern sich Produktionskostenvorschüsse von Produktionsfirmen „leiht“… Der Verdacht, dass hier bei Zahlungen ohne konkrete Gegenleistungen einfach Korruption vorliegt ist mehr als naheliegend. Der Unterhaltungschef Udo Voht, graue Eminenz des Schlagerbusiness (der schon zu DDR-Zeiten einen „Kessel Buntes“ verantwortete) ist jetzt nach seiner Suspendierung vom MDR fristlos entlassen worden. Während man bei einer großspurigen deutschen Boulevardzeitung seit langem auf eine Enthüllungsserie über die ARD-Verfilzungen wartet (nachdem die ARD eine Gegenrecherche über die Bild gestartet hatte…), sind die regionalen „Schaumburger Nachrichten“ (Link) offensichtlich nicht nur gut informiert, sondern auch mutig genug, detailiert über den „Paten der Volksmusik“ und die Verhältnisse beim MDR zu berichten und dabei Ross und Reiter zu nennen…
Dass die Verhältnisse beim MDR schon ganz spezielle waren ist sicher, dass es nicht die einzige öffentlich-rechtliche Anstalt oder Abteilung ist, bei der Mitarbeiter ihr Amt missbrauchen und/oder bei der Vergabe von Produktionsaufträgen und Besetzungen nicht gelegentlich eine Hand die andere wäscht,

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Schweigerhöfer…

Matthias Schweighöfer hat von Komödien-Ziehvater Til Schweiger offenbar gelernt, wie man Deutschland ins Kino lockt. Am Startwochenende strömten bereits 340.000 Zuschauer in sein Regiedebüt „What a man“. Einen erfolgreicheren Start legte 2011 nur Kokowäh (Schweiger) hin. Besonders bemerkenswert: Der Erfolg gelang bei nur 353 Kopien, mithin einem Schnitt von fast 1000 Besuchern pro Filmkopie an nur einem Wochenende. What am man…
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Mords-Gaudi im Ersten (und ein „fabelhafter“ Ausblick auf den nächsten Serien-Schwabenstreich)

Der neue lustig-regionale Vorabend im Ersten läuft nun offiziell unter der „Dachmarke“ „Heiter bis tödlich“ an. Eine alte und drei neue Krimiserien laufen dann wie an dieser Stelle vielfach angekündigt jeweils ab 18.50 Uhr.
Den Anfang macht

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Der Wolf, dein Freund und Helfer

Wölfe haben dank der grimmigen Märchenerzähler ein uraltes Imageproblem - das will der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V) ändern und sucht dafür die besten und witzigsten digitalen Games, Apps, Bildschirmschoner, Audiofiles oder Clips, die das Bild vom Bösen Wolf persiflieren und den tatsächlich ziemlich schüchternen Meister Isegrim rehabilitieren. Belohnt werden die Beiträge dank der Unterstützung der Volkswagen AG, des Bundesligisten VfL Wolfsburg und der Stadt Wolfsburg, mit 5.000, 2.500 und 1.000 Euro sowie vielen Sachpreisen.
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„Sündenstädte“ im Clip

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlin / London 22. August 2011: Startschuss fu?r einen außergewo?hnlichen Wettbewerb. Junge Filmemacher auf der ganzen Welt von Abidjan bis Zagreb eine Mail sind eingeladen, am ersten International SinCity Film Award teilzunehmen. Gesucht wird das neue Bild der neuen „Goldenen Zwanziger“ – die Sin City im 21. Jahrhundert
Was macht die Sin City 2011 aus, ihre Bilder, ihre Geschichten? In Kurzfilmen und Musikvideos werden Filmemacher