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Welche Stücke liefen und was wurde gesehen?

.Der deutsche Bühnenverein veröffentlichte die Werkstatistik für die vergangene Theatersaison (Bestellung der Werkstatistik 2015/2016 für 25 Euro + Versandkosten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Welches Stück wurde in der letzten Spielzeit am häufigsten inszeniert und aufgeführt? Kann man drauf kommen: „Tschick“ (vor „Frau Müller muss weg“ und „Der Vorname“)! Aber welches hatte die meisten Zuschauer? Nein, „Tschik“ landet nur auf Platz 9, auf Platz 1 dagegen ein Stück mit fast viermal so vielen Zuschauern…

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Nein danke!

Ein wunderbarer Text über den richtigen Umgang mit unverschämten Angeboten von zahlungskräftigen Firmen. Nina George, Audible und die Lufthansa… gilt übertragen selbstverständlich auch für alle anderen Anfragen zu künstlerischen Dienstleistungen „gegen Werbeeffekt“. Link zum Text auf Buchmarkt.de hier (Link). So, ganz genau so muss man reagieren.

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Frauen

Da beweist die Furtwänglerstudie (Link hier) gerade, dass sich gendermäßig seite den Siebzigern nicht viel getan hat – und das ZDF setzt nach dem grandiosen Jahr der Frauen im Kino die temporäre Dominanz mit einer weiblich geprägten Fernsehspiel-Reihe im Fensehen fort:

Vier Filme von Regisseurinnen mit ungewöhnlichen Heldinnen aus der Talentschmiede des ZDF: Ab 18. Juli 2017 präsentiert Das kleine Fernsehspiel zum fünften Mal die Sommerreihe "Shooting Stars – Junges Kino im Zweiten". Das Besondere in diesem Jahr: Erstmalig sind alle Filme der Reihe unter weiblicher Regie entstanden.

Den Auftakt bildet am Dienstag, 18. Juli 2017, 22.45 Uhr, die Tragikomödie "Hedi Schneider steckt fest" von Sonja Heiss, in der das Leben der Mittdreißigerin Hedi (Laura Tonke) aufgrund einer plötzlich auftretenden Angststörung völlig aus der Bahn gerät.

Die Culture-Clash-Komödie "Marry Me – Aber bitte auf Indisch" von Neelesha Barthel, die am Donnerstag, 20. Juli, 23.00 Uhr, zu sehen ist, erzählt die Geschichte der jungen Deutsch-Inderin Kissy (Maryam Zaree), die eine Scheinhochzeit feiert, um ihre auf Traditionen bestehende indische Großmutter zu besänftigen und ihr kleines Kreuzberger Café nicht zu verlieren.

In dem Drama "Club Europa" von Franziska M. Hoenisch am Donnerstag, 27. Juli, 23.00 Uhr, nehmen Martha (Sylvaine Faligant) und ihre Mitbewohner einen Flüchtling in ihre Kreuzberger WG auf. Für alle beginnt ein moralisches Abenteuer mit offenem Ausgang.

Im abschließenden Film der Reihe, dem Drama "Looping" am Montag, 31. Juli, 23.55 Uhr, lässt sich Rummelkind Leila (Jella Haase), nach einer Vergewaltigung freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen. Zusammen mit der schüchternen Frenja (Lana Cooper) und der mysteriösen Ann (Marie-Lou Sellem) tastet sie sich zurück ins Leben.

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In alter Freundschaft

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Martin Kušej wechselt wohl nach Wien

Martin Kušej , derzeit sehr erfolgreicher Intendant des Münchner Residenztheaters, wechselt offenbar zum 1. September 2019 nach Wien und wird neuer Direktor am Wiener Burgtheater. Er folgt damit auf Karin Bergmann, die 2014 in finanziell „schwieriger“ Situation (zunächst nur interimistisch) von Matthias Hartmann übernommen hatte aber nicht für eine Verlängerung zur Verfügung steht.