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BFFS-Statement und Vorschlag nach #MeToo

Man kann sich fragen, warum nicht früher, aber man kann sich – was weitaus sinnvoller ist – auch freuen, dass jetzt RA und Justiziar Bernhard Störkmann für den BFFS-Vorstand richtige Worte zu einem bekannten Problem gefunden wurden. Danke dafür!
Während die Einrichtung einer anonymen Sammelstelle unter dem Namen „Unter der Gürtellinie“ nach dem Muster von „Auf den Hund gekommen“ ohne weitere Konsequenzen nur für statistische Zwecke eher nach Alibi-Aktion riecht, ist die Idee einer verbandsübergreifenden, echten Beschwerdestelle aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern eine sehr gute Idee. Ich könnte mir auch die Akademien oder den Dachverband als Beteligte sehr gut vorstellen. Aber das ist letztlich Kosmetik, mitmachen soll, wer die Arbeit leisten kann und will. Wichtig wäre, dass es eine Art Schlichtungsstelle VOR einem eventuellen juristischen Verfahren ist, die aber sehr wohl Konsequenzen für die Täter vorsieht. Und seien es nur Rügen nach dem Muster des Presserats.
 
Ich erlaube mir hier, Bernhard Störkmanns Text an die Mitglieder einzukopieren, um eine mögliche Diskussion auf die richtige Basis aufzubauen: